Die "wahnwitzige" Reise der Cashewnuss oder: warum wir vor Ort verarbeiten

Es gibt verschiedene Gründe, warum wir die Cashewnüsse unserer Kooperation vor Ort in Sokode verarbeiten.

Da wäre zum ersten die Schaffung von Arbeitsplätzen. Sokode, ehemals wohlhabende Stadt in der Mitte von Togo, leidet seit Jahren unter seiner hohen Arbeitslosigkeit. Wir können momentan 30 Menschen Arbeit bieten, Tendenz eher steigend, denn unsere Verarbeitung ist enorm ausbaufähig.

Dazu kommt, dass es Frauen im muslimisch geprägten Sokode schwer fällt, eine Arbeitsstelle zu finden.

Von unseren Mitarbeitern sind zwei Drittel Frauen.

Unsere Kooperationspartner werden fair bezahlt und haben durch uns sichere und zuverlässige Abnehmer. Sie können ihre Bäume und Felder ohne Stress , Pestizide, Herbizide bearbeiten, und das garantiert durch die Bio-Zertifizierung.

Die Cashews um Sokode werden in Sokode verarbeitet. Von dort kommen sie zu uns nach Markdorf oder direkt zu den Händlern.

Ein Teil der Kerne bleibt im Land- wir beliefern Supermärkte und Läden in ganz Togo.Das heißt, die Wertschöpfung bleibt auch hier im Land.

Da gibt es keine Umwege über Vietnam oder Indien oder China.

Was es für einen konventionellen, afrikanischen Cashewkern bedeutet, nach Europa zu reisen, erfahrt Ihr in diesem erschreckenden Bericht:

 ( das sollte als Information und nicht als Werbung für Gebana und andere Firmen gesehen werden!!!)

https://www.beobachter.ch/konsum/transport-um-die-halbe-welt-der-irrsinn-mit-den-cashewnussen

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